Darmflora aufbauen bei Kindern - myBioma

Darmflora aufbauen bei Kindern

Wichtigkeit der Darmflora bei Kindern

Nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern ist eine gesunde Darmflora (= Darm-Mikrobiom) wichtig: Denn ist die Darmflora bei Babys und Kindern erstmal aus dem Gleichgewicht, kann diese sogenannte Dysbalance (auch: Dysbiose) bis in das Erwachsenenalter andauern und für verschiedene Beschwerden wie Asthma, Allergien, Erkrankungen des Immunsystems, Übergewicht und Ekzeme sorgen (1,2).

Im Gegensatz dazu kann eine gesunde Darmflora bei Kindern für ein stärkeres Immunsystem sorgen und Krankheitserreger und Viren abwehren, Allergien vorbeugen und zu einer guten Verdauung sowie einer gesunden Entwicklung und Wachstum beitragen. Die Darmflora von Kindern kann auf natürliche Weise aufgebaut werden, ohne der Notwendigkeit einer „Darmkur“. Welche Rolle dabei die Gesundheit der Mutter und das Umfeld des Kindes spielen und wie du die Darmflora deines Kindes positiv beeinflussen und aufbauen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Wissenswertes zur Darmflora des Menschen generell

Unser Körper beherbergt über 100 Billionen Mikroorganismen (vorwiegend Bakterien), die mit unserem Körper in Symbiose leben und unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die Summe dieser Mikroorganismen wird als Mikrobiom bezeichnet. Unser Fokus liegt auf dem Darm-Mikrobiom. Eine gesunde Darmflora definiert sich über eine hohe Diversität, also eine hohe Anzahl verschiedener Bakterienarten, während eine Darmflora mit geringer Diversität als ungesund oder dysbiotisch bezeichnet wird (3,4).

Die Darmflora erfüllt viele wichtige Funktionen im Körper und beeinflusst die körperliche und mentale Gesundheit. Eine der wichtigsten Funktionen ist die Aufrechterhaltung der Darmschleimhaut, das Bereitstellen von Mineralien und Vitaminen aus der Nahrung und der Schutz vor Krankheitserregern wie Viren. Darüber hinaus sind einige Darmbakterien in der Lage, unverdauliche Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs) abzubauen. Diese kurzkettigen Fettsäuren unterstützen die Zellteilung und Entwicklung, Nährstoffaufnahme, Hormonentwicklung und tragen eine wichtige Rolle für das Immunsystem bei (4,5).

Auch beeinflusst die Darmflora den Energiehaushalt des Menschen. Das Mikrobiom ist in der Lage, Energie aus unverdaulichen Bestandteilen zu gewinnen, aber auch die Darmbewegungen anzuregen, was wiederum zu einem höherem Energieverbrauch führt. Auch die Aufnahme von Vitaminen (Vitamin K, Biotin, Folsäure, Vitamin B12 und Pantothensäure) ist stark von der Darmflora abhängig. Aktuell wird auch die Verbindung zwischen der Darmflora und dem Gehirn untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Darmflora hunderte von neurochemischen Substanzen produziert, die vom Gehirn zur Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse und geistiger Funktionen genutzt werden (6).

Du möchtest mehr über die Gesundheit der Darmflora erfahren? Dann lese hierzu unseren Blogbeitrag: was ist überhaupt eine gesunde Darmflora.

Welche Rolle spielt die Darmflora der Mutter für das Kind?

Der Lebensstil der Mutter spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Darmflora von Kindern. Schon vor der Geburt wird die Darmflora des Fötus vom Milieu in der Gebärmutter beeinflusst. Ein ungesunder Lebensstil, gekennzeichnet durch Rauchen, unausgewogener Ernährung, Bewegungsmangel und hoher Stressbelastung, oder auch die Einnahme von Antibiotika, wirken sich negativ auf das Mikrobiom der Mutter aus und haben folglich auch Auswirkungen auf das Mikrobiom des Kindes. Auch die Zusammensetzung der Muttermilch wird beeinflusst, weshalb ein gesunder Lebensstil auch nach der Geburt, während der Stillphase eine positive Auswirkung auf den Säugling hat (7). 

Als Schwangere oder Stillende die Darmflora des Kindes aufbauen (7):

  • Auf eine ausgewogene, diverse Ernährung achten
  • Auf Rauchen verzichten
  • Antibiotika nur in Ausnahmefällen einnehmen
  • Stressbelastung vermeiden
  • Auf einen guten Schlafrhythmus achten
  • Pro- und präbiotische Lebensmittel verzehren
  • Nach der Geburt mindestens sechs Monate ausschließlich stillen

Welche Lebensmittel eignen sich zum direkten Aufbau der Darmflora?

Bestimmte Lebensmittel fördern eine gesunde Darmflora. Hierzu gehören insbesondere pro- und präbiotische Lebensmittel. Probiotische Lebensmittel enthalten lebende Bakterien, welche sich im Darm ansiedeln können und die Darmflora positiv beeinflussen. Lebensmittel, die nachweislich Probiotika enthalten, sind Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi und andere fermentierte, unpasteurisierte Lebensmittel (8). Präbiotische Lebensmittel enthalten nicht verdauliche Nahrungsmittelbestandteile, die von den nützlichen Bakterien verarbeitet werden können und deren Wachstum fördern. Dazu zählen Ballaststoffe wie z.B. Inulin, Oligofructose und Fructooligosaccharide, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen (9). 

Nicht nur die Wahl der Lebensmittel, sondern auch die Vielfalt des Tellers hat einen Einfluss auf unser Mikrobiom. Es empfiehlt sich also, möglichst viele verschiedene Lebensmittel zu verzehren, um so im Umkehrschluss für eine große Vielfalt des Mikrobioms zu sorgen. Wie genau eine darmfreundliche Ernährung aussieht, erfährst du im Blogartikel: Darmfreundliche Ernährung- was ist das überhaupt? Allerdings muss man beachten, dass nicht allein die Ernährung die Darmflora beeinflusst, auch weitere Faktoren können sich positiv auf das Darm-Mikrobiom auswirken, dazu gehören folgende (7,10): 

  • Ausreichend körperliche Bewegung
  • Verzicht auf Nikotin und Alkohol
  • Ein gesunder Schlafrhythmus 
  • Vermeiden von übermäßigem Stress
  • Antibiotika nur nach wenn unbedingt notwendig, nach ärztlicher Absprache
  • Vermeiden von Übergewicht

Wie du im Detail deine Ernährungsgewohnheiten darmfreundlich gestalten kannst, erfährst du hier in unserem Blogbeitrag über die Mikrobiom-Diät.

Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Darmflora von Kindern

Forscher:innen sind sich nicht ganz einig, ob sich das Mikrobiom bereits in der Gebärmutter oder erst ab dem Zeitpunkt der Geburt entwickelt. Die aktuellsten Studienergebnisse sprechen aber für die letztere Theorie (11). Die Art der Geburt, Umweltfaktoren, Stillen und zahlreiche andere Faktoren beeinflussen die Entwicklung des Mikrobioms (12,13). Mehr Infos dazu findest du in diesem Blogbeitrag: Mutter-Kind-Mikrobiom: Erben wir die Darmflora unserer Mutter?

Wie sich die Darmflora nach der Geburt entwickelt:

Ein wichtiger Faktor ist Stillen: Muttermilch enthält wichtige Fettsäuren, Hormone, Präbiotika und Probiotika, sowie Humanmilch-Oligosaccharide, welche die Ausbildung einer gesunden Darmflora bei Babys unterstützen. Studien fanden heraus, dass Babys, die Muttermilch statt Formulamilch bekamen, deutlich weniger krankheitserregende Keime wie z.B. E.Coli, Clostridium difficile, Bakterioden und pathogene Laktobazillen in ihrem Darm enthielten. Auch besiedeln mehr nützliche Bakterien (Bifidobakterien, Laktobazillen, Collinsella, Megasphera und Veillonella) den Darm von gestillten Neugeborenen, im Gegensatz zu ungestillten. Demnach wird bei Säuglingen eine Mindest-Stillzeit von sechs Monaten empfohlen (2,14).

Weitere Faktoren, welche die Ausbildung der Darmflora von Kindern beeinflussen, sind (2,14):

  • Das Halten von Haustieren: Der Kontakt zu Katzen und Hunden im jungen Alter kann das Auftreten von Allergien verringern. Vermutet wird, dass die allergiepräventive Wirkung aufgrund des Kontakts des Kindes mit dem Mikrobiom der Tiere in Zusammenhang steht.
  • Die Einnahme von Antibiotika: Genau wie bei Erwachsenen ist die Einnahme von Antibiotika bei Kindern problematisch, denn Antibiotika töten nicht nur die ungewollten, sondern auch die guten Bakterien im Darm, was zu einer negativen Veränderung der Darmflora führt.
  • Die Umwelt, in der das Kind aufwächst: Der Lebensstil der Familie, Familiengröße, Geschwister und der Lebensort (ländlich oder städtisch) beeinflussen ebenfalls die Entwicklung der Darmflora. Auch die Hygiene des Umfelds hat einen Einfluss auf den Aufbau der Darmflora der Kinder.
Bild mit Informationen, welche Einflüsse die Darmflora von Babys und Kleinkindern prägen

Je nach Alter beeinflussen verschiedene Faktoren die Entwicklung der kindlichen Darmflora. 

Mit gesunder Ernährung die Darmflora von Kindern aufbauen - geht das?

Ja! Eine ausgewogene Ernährung mit pro- und präbiotischen Lebensmitteln kann auch die Darmflora von Kindern positiv beeinflussen und aufbauen. Verstopfungen, Durchfall, Koliken und regelmäßige Bauchschmerzen bei Kindern weisen darauf hin, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist und Unterstützung benötigt. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten kann dabei positiv zum Aufbau der kindlichen Darmflora beitragen. Folgendes kannst du als Elternteil beachten (8):

  • Auf die Zufuhr von Ballaststoffen achten. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.
  • Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir und rohes Sauerkraut einführen.
  • Künstlich gesüßte Lebensmittel und Zucker vermeiden.
  • Hochverarbeitete Lebensmittel vermeiden.

Die Rolle von Probiotika beim Aufbau der Darmflora

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge verabreicht, einen gesundheitlichen Nutzen für den Menschen erbringen. Diese können entweder in Form eines Nahrungsergänzungsmittels oder natürlicherweise über probiotische Lebensmittel aufgenommen werden. Bei Kindern lohnt es sich, Probiotika über die Nahrung einzunehmen. Folgende Lebensmittel sind reich an Probiotika (8): 

  • Naturjoghurt: Enthält lebende, probiotische Milchsäurebakterien.
  • Kefir: Ein fermentiertes probiotisches Milchgetränk, welches du leicht zuhause herstellen kannst.
  • Sauerkraut und Kimchi: Das Gemüse wird durch Fermentation haltbar gemacht und enthält durch den Prozess natürlicherweise viele probiotische Bakterien.
  • Sauerteigbrot: Enthält durch den fermentierten Teig probiotische Milchsäurebakterien.

Tipp: Beim Kauf von probiotischen Lebensmitteln solltest du stets darauf achten, dass diese so naturbelassen wie möglich und unpasteurisiert sind. Pasteurisierung bedeutet eine Hocherhitzung des Lebensmittels, bei der Bakterienkulturen abgetötet werden (3,8).

Wie erkenne ich eine geschwächte Darmflora bei Kindern?

Folgende Symptome deuten auf ein aus der Balance geratenes Darm-Mikrobiom hin (15,16):

  • Koliken bei Babys: Aktuell wird ein Zusammenhang vermutet, dieser ist jedoch noch nicht vollständig bewiesen.
  • Verdauungsprobleme: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, harter Stuhlgang oder Verstopfungen können auf eine gestörte Darmflora hinweisen.
  • Lebensmittelunverträglichkeiten: Sensible Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel wie z.B. Gluten können auf eine geschwächte Darmflora hindeuten.
  • Immunschwäche: Häufiges Erkranken deutet auf ein geschwächtes Immunsystem hin, was wiederum mit der Darmflora im Zusammenhang stehen kann.
  • Hautunreinheiten: Können ein Anzeichen für eine dysbiotische Darmflora sein.

Was sind die möglichen Folgen einer geschwächten Darmflora bei Kindern?

Ist die Darmflora deines Kindes dauerhaft geschwächt, so kann sich die Dysbiose bis ins Erwachsenenalter auswirken. Eine Darmflora aus der Balance zeichnet sich insbesondere durch eine nicht-diverse Darmflora aus, bei der die nicht-nützlichen Bakterien die nützlichen überwiegen. Verschiedene Krankheitsbilder werden aktuell in den Zusammenhang mit einer früh geschwächten Darmflora in Verbindung gebracht. Dazu gehören (1,15,15,17,18):

  • Ein geschwächtes Immunsystem und daraus resultierende Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, Typ-1-Diabetes und Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
  • “Leaky-Gut-Syndrome” – Durchlässiger Darm Syndrom.
  • Mentale Erkrankungen, insbesondere Autismus-Spektrum-Störungen.
  • Lebensmittelunverträglichkeiten wie z.B. Glutensensitivität.
  • Das Ausbilden von Allergien.
  • Asthma Bronchiale.
  • Das Entwickeln von Adipositas und Übergewicht.
  • Wachstumsstörungen und Vitaminmangel.

Es wird vermutet, dass eine geschwächte Darmflora in der Kindheit noch viele weitere Auswirkungen hat. Beispielsweise wird ein möglicher Zusammenhang zu Depressionen, Angststörungen und anderen mentalen Erkrankungen vermutet, da die Darmflora über die Darm-Hirn-Achse mit dem Gehirn verbunden ist und mittels chemischer Stoffe mit ihm kommuniziert. Insgesamt darf die Gesundheit der Darmflora des Kindes nicht unterschätzt werden (3).

Eignet sich eine Stuhlanalyse für Kinder?

Wir bei myBioma legen hohen Wert darauf, nur wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und Empfehlungen an dich weiterzugeben. Die Forschung zum Mikrobiom bei Kindern steht wortwörtlich noch in den Kinderschuhen und Referenzwerte sind bisher kaum verfügbar oder wenig übereinstimmend. Das Mikrobiom von Kindern ändert sich zu rasant, um aussagekräftige Analyseergebnisse bieten zu können. Unseren Mikrobiom-Test empfehlen wir daher erst ab dem Abschluss der Pubertät. Möchtest du trotzdem das Darm-Mikrobiom deines Kindes testen lassen, empfehlen wir dir, zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt darüber zu sprechen.

Bei Symptomen Fachpersonal einschalten

Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten, ein geschwächtes Immunsystem, wiederkehrende Magen-Darm-Infekte und viele weitere oben genannte Erkrankungen und Symptome sind sehr komplex und erfordern, insbesondere im jungen Alter, ärztliche Betreuung. Der Aufbau der Darmflora allein ist ein sinnvolles präventives Mittel, jedoch selten eine ausreichende, alleinige Behandlungsmethode. Wenn dein Kind also Symptome zeigt, solltest du immer ärztlichen Rat einholen, um mögliche andere Ursachen abzuklären und die richtige Behandlung zu erhalten.

Zusammenfassung: Darmflora aufbauen bei Kindern

Die Darmflora bei Kindern aufzubauen ist präventiv ein starkes Mittel, um viele Krankheiten im Erwachsenenalter vorzubeugen. Nahrungsergänzungsmittel sollten hier nicht die erste Wahl sein, da mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung und Lebensstiländerungen eine große Wirkung erzielt werden kann. Darmkuren und Darmsanierungen, sowie bestimmte Diäten sollten besonders bei Kindern nicht leichtfertig durchgeführt werden und können das Mikrobiom sogar negativ beeinflussen. In bestimmten Phasen kann es dennoch durchaus Sinn machen, aktiv die Darmflora aufzubauen - zum Beispiel nach einem Magen-Darm-Infekt. Hier kannst du nachlesen, wie du die Darmflora nach einem Magen-Darm-Infekt am besten unterstützt.

Zusammenfassend ergeben sich folgende Tipps:

  • Säuglinge: Mindestens sechs Monate stillen, wenn möglich, auf Formulamilch verzichten.
  • Kleinkinder: Auf übermäßige Hygiene verzichten, Mahlzeiten selbst zubereiten, auf industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Süßstoffe verzichten, immer Obst und Gemüse zum Knabbern verfügbar haben.
  • Kinder ab 3 Jahren: Auf übermäßig zucker- und fettreiche, sowie hochverarbeitete Lebensmittel verzichten, pro- und präbiotische Lebensmittel anbieten, auf ausreichend Bewegung und Schlaf achten.

Achtet man auf eine gesunde, vielseitige Ernährung und lässt dem Kind Raum, in der Natur zu spielen, Haustiere anzufassen und sich ausreichend zu bewegen, so setzt man schon den Grundstein für eine gut ausgebildete Darmflora und ein starkes Immunsystem.

 

Unser Kinderbuch: Die Darmhelden - Auf Abenteuerreise durch das Mikrobiom

Da uns auch die Kleinsten unserer Gesellschaft sehr am Herzen liegen, haben wir ein spannendes Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen in unserem Online Shop. Eine mitreißende Bildgeschichte lehrt Kindern spielerisch, wie die Verdauung funktioniert und entführt sie in die abenteuerliche Welt der Darmbakterien – angeführt von den Darmhelden Biffi Bifidobakterium, Candi Candida und Mica Microvirus. Nach der Reise geht es ans Kreativ werden: Mitmach-Seiten laden zum Reinschreiben und Zeichnen ein. So lernt dein Kind spielerisch, wie man den Darm gesund und munter hält.

Kinderbuch Cover Darmhelden

 

Referenzen

  • Fritzsching B. Steuert Babys Darmflora sein Asthmarisiko mit? Pneumo News. 2018;10(3):15–6.
  • Munyaka PM, Khafipour E, Ghia JE. External Influence of Early Childhood Establishment of Gut Microbiota and Subsequent Health Implications. Front Pediatr 2014 Oct 9;2.
  • Romano K, Shah AN, Schumacher A, Zasowski C, Zhang T, Bradley-Ridout G, et al. The gut microbiome in children with mood, anxiety, and neurodevelopmental disorders: An umbrella review. Gut Microb. 2023;4:e18.
  • Thursby E, Juge N. Introduction to the human gut microbiota. Biochemical Journal. 2017;474(11):1823–36.
  • Saeed NK, Al-Beltagi M, Bediwy AS, El-Sawaf Y, Toema O. Gut microbiota in various childhood disorders: Implication and indications. WJG. 2022;28(18):1875–901.
  • Carabotti M, Scirocco A, Maselli MA, Severi C. The gut-brain axis: interactions between enteric microbiota, central and enteric nervous systems. Ann Gastroenterol. 2015;28(2):203–9.
  • Radke M. Was macht die Muttermilch mit dem Mikrobiom? Pädiatrie. 2019 Feb;31(1):53–53.
  • Wang X, Zhang P, Zhang X. Probiotics Regulate Gut Microbiota: An Effective Method to Improve Immunity. Molecules. 2021 Oct 8;26(19):6076.
  • Stephen AM, Champ MMJ, Cloran SJ, Fleith M, Van Lieshout L, Mejborn H, et al. Dietary fibre in Europe: current state of knowledge on definitions, sources, recommendations, intakes and relationships to health. Nutr Res Rev. 2017;30(2):149–90.
  • Martinez JE, Kahana DD, Ghuman S, Wilson HP, Wilson J, Kim SCJ, et al. Unhealthy Lifestyle and Gut Dysbiosis: A Better Understanding of the Effects of Poor Diet and Nicotine on the Intestinal Microbiome. Front Endocrinol. 2021;12:667066.
  • Kennedy KM, de Goffau MC, Perez-Muñoz ME, et al. Questioning the fetal microbiome illustrates pitfalls of low-biomass microbial studies. Nature. 2023;613(7945):639–49.
  • Bhattacharyya C, Barman D, Tripathi D, et al. Influence of Maternal Breast Milk and Vaginal Microbiome on Neonatal Gut Microbiome: a Longitudinal Study during the First Year. Microbiol Spectr. 2023;11(3):e04967-22.
  • Akagawa S, Akagawa Y, Yamanouchi S, Kimata T, Tsuji S, Kaneko K. Development of the gut microbiota and dysbiosis in children. Bioscience of Microbiota, Food and Health. 2021;40(1):12–8.
  • Kim H, Sitarik AR, Woodcroft K, Johnson CC, Zoratti E. Birth Mode, Breastfeeding, Pet Exposure, and Antibiotic Use: Associations With the Gut Microbiome and Sensitization in Children. Curr Allergy Asthma Rep. 2019;19(4):22.
  • Bengmark S. Gut microbiota, immune development and function. Pharmacological Research. 2013;69(1):87–113.
  • Claßen M. Dreimonatskoliken — ist die Darmflora schuld? Pädiatrie. 2014;26(4):234–5.
  • Taniya MA, Chung HJ, Al Mamun A, Alam S, Aziz MdA, Emon NU, et al. Role of Gut Microbiome in Autism Spectrum Disorder and Its Therapeutic Regulation. Front Cell Infect Microbiol. 2022;12:915701.
  • Pantazi AC, Mihai CM, Balasa AL, Chisnoiu T, Lupu A, Frecus CE, et al. Relationship between Gut Microbiota and Allergies in Children: A Literature Review. Nutrients. 2023;15(11):2529.
Barbara Bartulovic MSc.
Barbara Bartulovic MSc.
Ernährungswissenschaftlerin
Als Ernährungswissenschaftlerin fasziniert sie der komplexe Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und dessen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden, unterschiedliche Lebenszyklen und der Krankheitsprävention. Durch ihre Arbeit möchte sie Leser:innen dazu inspirieren, ihre Ernährung bewusst anzupassen und damit zu einem gesünderen Lebensstil beizutragen.